Mein Reisetagebuch #1

Hey Leute!

Nach einer Urlaubspause bin ich wieder da und ich möchte euch viel über meine Erfahrungen meiner ersten Kreuzfahrt durchs Mittelmeer berichten, denn ich habe einiges erlebt und vielleicht seid ihr ja gespannt, zu erfahren, was so vor sich geht 🙂 Tag 1 begann so:

Um 2 Uhr morgens klingelt mein Wecker. Früh aufstehen ist heute angesagt, schließlich geht unser Flieger schon um 4.45 Uhr! Ich bin noch ein bisschen müde, deshalb schlafe ich im Auto noch ein wenig weiter, aber ich merke schon die Vorfreude in mir aufsteigen. Wird alles klappen? Wie wird es werden? Um 3.40 kommen wir am Flughafen an und der Blick fällt natürlich als erstes auf die große Anzeigetafel.

Nur für alle, die es interessiert- wir stehen an vorletzter Stelle 🙂 Wir haben noch ein wenig Zeit, deshalb setzen wir und noch in eine Bar und ich trinke einen Früchteeistee mit Pfefferminzblättern. Lecker!

Beim Boarding klappt alles gut und es gibt keine Schwierigkeiten. Leider müssen meine Eltern und ich beim Flug getrennt sitzen, weshalb ich dieses mal nur meine Mama neben mir habe. Wir haben zwei Plätze in der hintersten Reihe, direkt vor den Toiletten und den ganzen Flug ist es ganz schön kalt. Es gibt auch keine Decken, deshalb frieren wir ein bisschen. Um 8.15 Uhr landen wir und schon beim Aussteigen merke ich, dass schon sehr gutes (warmes) Wetter ist und es ist noch morgens! Alles ist sehr gut ausgeschildert, wie wir zu den unterschiedlichen Stationen für mein Schiff 3 kommen. Wir bekommen Boardpässe und es wird ein Foto von uns gemacht. Wir fahren mit einem Shuttle-Bus zum Hafen und da steht es. Ein riesengroßes, fast 300m langes Kreuzfahrtschiff steht vor mir. Es ist der Wahnsinn! So ein großes Schiff habe ich noch nie gesehen und die anderen Anreisenden wahrscheinlich auch noch nicht, denn es werden viele Fotos gemacht.

Jetzt gehen wir erst einmal auf das Schiff, aber wir dürfen die Kabinen erst um 15.00 Uhr beziehen. Anfangs ist es sehr verwirrend, denn links neben uns sind Treppen und rechts vier Fahrstühle mit einer Liste aller Bars, Restaurants und den anderen Sachen. Hm. Wo sollen wir jetzt hin? Wir entscheiden uns für ein Buffet-Restaurant namens Anckelmannsplatz. Dort essen wir eine Kleinigkeit, um uns nach der langen Anreise ein wenig zu stärken.

Da wir unsere Kabinen noch nicht beziehen dürfen und nicht das ganze Schiff mit unserem Handgepäck erkunden wollen beschließen wir von Bord zu gehen und uns die schöne Stadt Valletta anzusehen. Um in die Altstadt besichtigen zu können, muss man sich entscheiden, ob man viele Hügel in der Hitze erklimmen möchte, oder einen großen Glasfahrstuhl für nur einen Euro bevorzugt. Ich habe die zweite Variante gewählt 🙂 OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Altstadt ist wirklich schön! Eine alte Stadt, die wenig Geschäfte hat, dafür aber sehr sauber ist und sehr idyllisch wirkt. Lauter kleine Gassen, bunte Türen und Fenster und kleine Sehenswürdigkeiten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das dritte Bild zeigt ein kleines Panorama von der Sicht vom Glasfahrstuhl.

Am Nachmittag gehen wir zurück auf das Schiff und beziehen unsere Kabinen. Sie sind recht groß und haben sogar einen schönen Balkon, auf dem zwei Stühle und ein kleiner Tisch Platz gefunden haben. Um 21.15 Uhr gibt es eine Seenotrettungsübung, damit alle Passagiere wissen, was in einem Notfall zutun ist. Wir müssen sehr lange warten und es ist sehr voll, bis ein Infovideo abgespielt wird, was man sich auch auf der Kabine anschauen kann. Schade, ich dachte, es passiert mehr… Um 22.30 Uhr legt das Schiff ab. Es gibt Livemusik auf einer Bühne und fast alle Leute haben sich auf dem 14. Deck zusammengefunden um alles mitzuerleben.

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Als es soweit ist, hupt unser Schiff drei Mal laut und zur Überraschung aller antworten die kleiner Fischerboote und Yachten uns 🙂 Es ist sehr schön und eine tolle Stimmung. Da es ein sehr anstrengender Tag war, gehe ich jetzt ins Bett und schlafe ein wenig.

Die Nacht ist ok, nur noch ein wenig schaukelig. Einmal ist sogar ein großes Sofakissen umgefallen! 🙂

 

So. Ich hoffe, euch hat mein erster Reisetagebucheintrag gefallen und ihr verfolgt meine kleine Entdeckungsreise ein wenig 🙂

Bis dahin, schöne weitere Sommertage und liebe Grüße,

mycreativediystudio!

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