Mallorca – Mein Travelguide für einen schönen Urlaub

Hey Leute!

Wer kennt es nicht: Jedes Jahr kommt man in das Bedrängnis, noch keinen richtigen Urlaubsort oder das perfekte Hotel gefunden zu haben. Mal weiß man nicht, welches Land sich am meisten anbietet. Relax-Urlaub in der heißen Sonne oder spannende Abenteuer-Urlaube in eher naturbelassenen Gegenden? Und dann noch die Unterkunft wenn man sich für ein Ziel entscheiden konnte. Campingplatz, Hotel oder doch lieber Ferienwohnung? Und dann kommen ja noch die Begleiterscheinungen wie Lage und Kosten dazu. Alles in allem geht es bei uns zumindest immer drauf und drunter wenn die Zeit immer knapper wird und man immer noch keinen Urlaub gebucht hat und ich denke, da sind wir nicht die einzigen.

Wie ich in einem anderen Post erwähnt habe, war ich diese Sommerferien mit meinen Eltern für zwei Wochen auf Mallorca. Es war ein etwas anderer Urlaub als normalerweise (warum, werdet ihr im Laufe meines Textes erfahren) und daher dachte ich mir, dass ich meine grundlegenden Tipps und Erfahrungen mal zusammenfasse und euch einen kleinen Travelguide für euern nächsten Urlaub erstelle! Denn natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten, auf die man vor der Reise oder im Urlaub selbst drauf achten kann oder muss.

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Tipp 1: Mut zum Neuen
Jeder hat so seine Vorlieben für bestimmte Orte oder Arten des Sommerurlaubs und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Wenn man ein totaler Norwegen-Fan ist, ist es auch schön, wenn die Reise immer nach Norwegen geht. Es kann aber auch mal etwas anderes als sonst gemacht werden. Ich persönlich war bis jetzt immer der Hotel-Typ. Animation, Essen all-inclusive, Einkaufsstraßen und Strand direkt am Hotel angrenzend. Nun hatte ich aber immer im Hinterkopf, dass ich eigentlich viele verschiedene Länder bereisen möchte um damit einen Einblick in “ Land und Leute “ zu bekommen. Da wo Hotels sind, sind unheimlich viele Touris. Wie soll man dann sehen, wie die eigentlichen Einwohner leben?

Und so entstand bei mir die Idee von einer Ferienwohnung in einem Ort mit nicht ganz so vielen Touristen. Natürlich kamen bei meinen Eltern und mir Bedenken auf – Selbstverpflegung und Haushalt im Urlaub? Ein Ort mit wenig Attraktionen? Ob das so gut geht… Ich habe dann angefangen, wie wild nach Vorschlägen und Angeboten zu gucken und wieder stimmt der Spruch: „Wer suchet, der findet.“ Und das nicht nur irgendwo auf einer Preisvergleich-Homepage, sondern bei einer anderen Bloggerin – was für ein Zufall! Ich bin auf einen Post von der lieben Ina von Whatinaloves gestoßen, in dem sie über ihren Mallorca-Urlaub berichtet (falls ihr jetzt Lust auf mehr bekommen habt, dann könnt ihr hier Ihren Post ebenfalls lesen). Sie erwähnt auch die Ferienwohnung und das hat sich so gut angehört, dass ich ihr sofort eine E-Mail geschrieben habe um mehr darüber zu erfahren. Deshalb auch nochmal ein Dankeschön an dich, Ina, für deine kleine Unterstützung, die meiner Familie einen schönen Urlaub beschert hat!

Seid einfach mutig und riskiert etwas. Lasst euch auch mal auf andere Arten von Urlaub ein und ihr sammelt viele neue Erfahrungen!

 

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Tipp 2: Die perfekte Vorbereitung
Wenn ihr nun einen besonderen Urlaub geplant habt wollt ihr natürlich auch, dass er nach all den ganzen Bemühungen toll wird. Da könnt ihr im Voraus schon etwas zu beitragen, und zwar ein paar schnelle Klicks durch das Internet. Informiert euch ein wenig über das Land oder den Ort. Damit meine ich nicht den geschichtlichen Hintergrund (gut, wer das mag kann das natürlich auch machen, aber in den Ferien will ich lieber abschalten und nicht an die Vergangenheit denken), sondern die Möglichkeiten vor Ort. Was gibt es für Attraktionen? Wo sind schöne Stellen? Welches Restaurant in der Nähe macht das beste Essen?

Unser Urlaubsort – Cala Pi – ist kein Ort mit sonderlich vielen Attraktionen, denn er ist auch ein wenig abgeschieden und weg vom normalen Touri-Standart. Deshalb war es sehr gut, dass wir uns vorher ein paar Infos beschafft haben. So haben wir von einem alten Wachturm an einer Steilküste, einer versteckten Bucht mit traumhaftem Wasser und einem Restaurant mit unglaublich leckerer Paella erfahren – wie man sieht, hat es sich auf alle Fälle gelohnt (Bilder davon werdet ihr in einem zweiten Beitrag sehen der demnächst folgt)! Außerdem ist es gut wenn man weiß, wo die nächsten Shopping- und Einkaufsgelegenheiten sind.

 

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Tipp 3: Mietwagen
Ja, ihr habt richtig gehört. Ein Mietwagen ist einer meiner ausgewählten Tipps, denn gerade wenn man einen Urlaub macht, bei dem nicht viel im Ort und drum herum ist, ist ein Mietwagen das beste, was man haben kann! Denn wenn wie in unserem Fall der Strand 3,5 km entfernt ist und man bis zum nächsten großen Supermarkt eine Viertelstunde fahren muss, kommt man ohne Auto nicht sehr weit. Außerdem kann man so jeden Tag etwas unternehmen und in die nahegelegenen Orte fahren um die Sachen zu machen oder Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die einem im eigenen Urlaubsort entgehen würden. Außerdem braucht ihr wahrscheinlich auch eine Fahrgelegenheit, um überhaupt vom Flughafen zu eurer Unterkunft zu kommen.

(Auch wenn ihr einen Wagen habt hindert euch nichts daran, euch nach der warmen Mittagssonne zu Fuß auf den Weg zu machen, um euren Ort auf eigene Faust zu erkunden.)
Tipp 4: Urlaubs-Vokabeln
Vokabeln sind eigentlich nicht zwingend notwendig, aber ich habe sie einfach mal dazugenommen, da sie einem auch ganz behilflich sein können.

Natürlich ist heutzutage alles ausgeschildert oder wir kennen fremdsprachige und häufig verwendete Wörter, weil wir sie selbst benutzen. Und wenn man zum Beispiel in England ist und kein Englisch kann, kann man sich auch denken, dass „toilet“ wohl die Toilette sein muss. Trotzdem finde ich es ganz praktisch, wenn man sich vorher ein paar Wörter herausschreibt, die man vielleicht häufiger verwenden wird wie zum Beispiel Hallo/ Tschüss/ Danke/ die Rechnung, bitte/ und und und. So könnt ihr die Smalltalk-Gespräche der Einwohner erahnen und vielleicht auch mal etwas ganz stolz in der Landessprache im Laden kaufen. Außerdem ist es ja ganz schön, wenn man sich vor den lang ersehnten Ferien ein wenig Vorfreude machen kann!
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Tipp 5: Heimisches Essen
Jetzt bin ich mal ganz ehrlich – Pizza, Nudeln und Burger gibt es in Deutschland an jeder Straßenecke. Natürlich ist es mal schön, mit einem großen Pasta-Teller bei Sonnenuntergang im Strandrestaurant zu sitzen. Aber jeden Tag? Also bitte! Wenn man schon einen besonderen oder „neuen“ Urlaub macht um Land und Kultur kennenzulernen, dann gehört das Essen natürlich auch dazu! Schaut euch um, was die Spezialitäten im Ort oder im Land sind und probiert alles Mögliche. Spanien zum Beispiel ist auch bekannt für Paellas. Das kennen wir aus Deutschland natürlich auch schon, aber nirgendwo kann man sie originaler essen als in Spanien selbst. Deshalb sind wir auch einen Abend Spanisch essen gegangen in einem kleinen idyllischen Restaurant im Ort und haben uns eine „Paella vegetariana“ geteilt – sie war einfach himmlisch! Und es ist viel übrig geblieben, denn zum Schluss sind wir beinahe geplatzt und wir haben befürchtet, dass wir zurück zu unserer Wohnung rollen müssen.

Wenn ihr euch bei eurer Reise wie meine Eltern und ich selbst versorgen müsst, dann könnt ihr euch im Voraus auch ein paar Rezepte für typische Gerichte heraussuchen, die Zutaten vor Ort einkaufen und euch einen schönen spanischen/französischen/… Abend machen.
Tipp 6: Ins Gespräch kommen
Sozialer Kontakt schadet nie. Ich persönlich bin nicht diejenige, die einfach so auf fremde Leute zu geht und ein wenig zu Plaudern anfängt, aber wenn sich mal die Gelegenheit ergibt (zum Beispiel in einem Café oder an einer langen Schlange ), dann versucht euch vielleicht ein paar Insider-Tipps zu ergattern. Ideal ist es natürlich, wenn euer gegenüber auch deutsch spricht. Aber natürlich könnt ihr es auch auf englisch probieren, das macht es noch spannender. Viele Urlauber sind Wiederholungstäter und haben dadurch in den vergangenen Jahren an Erfahrung gesammelt. Vielleicht empfehlen Sie euch ein paar Orte oder Dinge, die ihr noch unternehmen könnet? Man weiß ja nie, vielleicht erfahrt ihr so von noch viel mehr Dingen, die es zu entdecken gibt!
Eigentlich wollte ich auch noch ein wenig genauer über meinen Urlaub auf Mallorca berichten, aber ich denke, dass ich einen zweiten Teil machen werde, sonst wird alles ein wenig zu lang. Da gibt’s dann natürlich auch nochmal einen kleinen Reiseführer speziell für Mallorca!

Jetzt hoffe ich erst einmal, dass ich euch mit meinen sechs Tipps ein wenig behilflich sein konnte und ihr in dieser kalten Jahreszeit ein wenig warme Erinnerungen an euern Urlaub und Vorfreude auf den Nächsten bekommen habt.
Liebe Grüße,

Alina!

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7 Gedanken zu “Mallorca – Mein Travelguide für einen schönen Urlaub

  1. Ina - whatinaloves.com schreibt:

    hach die bilder sind sooo oschön da bekomm ich direkt wieder fernweh! danke auch fürs erwähnen und toll dass es euch auch so gutgefallen hat.

    Wir wollen garnicht mehr auf ferienwohnungen im urlaub verzichten und gehen selbst bei kurzen trips viel lieber in apartments als ins hotel 🙂
    (Über airBNB findet man immer schöne sachen!)

    Ganz liebe Grüße,
    Ina

    • mycreativediystudio schreibt:

      Vielen lieben Dank! Oh ja, da ich im Moment auch am Sortieren der ganzen Bilder bin, kommt hier auch ein wenig Fernweh auf. Umso mehr kann man sich auf den nächsten Urlaub freuen, oder?
      Vielen Dank für den Tipp,
      Liebe Grüße zurück,
      Alina!

  2. lialaunebaerin schreibt:

    Hi!
    Falls du noch mal nach Mallorca kommst kann ich dir einen Mega Lokal Tip für Palma geben. 🙂
    Alles Liebe LL

Über einen Kommentar von dir würde ich mich unglaublich freuen!

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