Alle Jahre wieder… Und doch so schnell vorbei | Meine Fröbelstern-Anleitung

Hey Leute!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber der 25. Dezember ist für mich immer wie eine kleine Verschnaufpause. Ein Gammeltag, an dem man kaum vom Sofa kommt und schon viereckige Augen vom Filmegucken bekommt. Gestern war es endlich soweit: Weihnachten war endlich da. Man sieht die Familie, ist gemeinsam, öffnet Geschenke und wartet auf die fröhlichen und überraschten Gesichter bei der Bescherung. Seid ihr mit allen Geschenken rechtzeitig fertig geworden? Bei mir persönlich war es dieses Mal so knapp wie noch nie. Die letzten Namensschilder habe ich angebracht, als bereits die ersten Familienmitglieder vor der Tür standen und ihre Überraschungen unter den Tannenbaum legten. So eine Hektik will ich nie wieder haben, denn es dauerte seine Zeit, bis ich endlich alles genießen konnte. Und jetzt schon weiß ich, dass es nächstes Jahr nicht anders laufen wird. Ich bin nun mal ein Spätkäufer was Geschenke betrifft. Den Plan habe ich bereits im November, aber was die Umsetzung betrifft… Naja.

Morgen gibt es bei uns die zweite Familienfeier und ich freue mich schon. Heiligabend geht immer so schnell vorbei, es ist ein kurzer Moment, auf den man ewig gewartet hat. Heute kann ich mich zum Glück noch auf morgen freuen und ich bin wirklich froh, dass der ganze Weihnachtszauber noch nicht sein Ende genommen hat.

Ich hoffe, ihr hattet gestern einen wundervollen Abend mit nur guten Überraschungen und vielen schönen Geschenken, mit denen ihr nicht gerechnet habt!

Jetzt komme ich zum eigentlichen Thema dieses Posts. Vor einiger Zeit habe ich bereits einmal von den bekannten Fröbelsternen berichtet, nur dass sie mir damals noch nicht so gut gelungen sind. Dieses Jahr aber habe ich sogar eine Art Fröbelstern-Sucht entwickelt, denn diese detailgenaue ‚Fröbelei‘ hat mich immer beruhigt und wenn das Ergebnis auch gut aussah, dann hat es sich umso mehr gelohnt. 15 Sterne habe ich insgesamt gebastelt, auch wenn ich jetzt nicht so genau weiß, wohin damit… Damals habe ich euch Youtube-Videos als Anleitung empfohlen, heute probiere ich mein Glück mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung mithilfe von Fotos und ich hoffe, dass ihr alles verstehen könnt!

 

 

Zunächst benötigt ihr vier gleich lange Papierstreifen, meine sind 1x40cm lang. Diese könnt ihr entweder in einem Fröbelstern-Set kaufen, oder euch selbst zuschneiden. Wenn ihr euch für das Selbermachen entscheidet, empfehle ich die Arbeit mit einer Schneidemaschine. Ansonsten können die Streifen unregelmäßig und verschieden dick werden und das wäre das Todesurteil für euren Stern! Faltet sie in der Mitte und schneidet die Enden spitz zu. Fädelt sie nun wie auf dem Foto ineinander, sodass alles (auch die Spitzen) wie eine Windmühle wirkt. Zieht die vier Streifen vorsichtig fest.

Jetzt geht’s ans Falten. Faltet den linken oberen Streifen nach unten, den unteren Linken nach rechts, den rechten Unteren nach oben und den oberen Rechten nach links. Beim Letzten müsst ihr darauf achten, dass ihr ihn nicht einfach so wie die anderen Streifen faltet, denn den Letzten müsst ihr durch die vorgesehene Lasche ziehen.

Nun kommen wir zu den Zacken. Beginnt mit dem Streifen unten rechts. Faltet ihn nach hinten weg nach links, dann nach oben und knickt ihn anschließend in der Mitte, sodass ein Dreieck entsteht.

Jetzt müsst ihr zum Festigen das Papier durch die Lasche unten links ziehen.Dreht den Stern insgesamt drei Mal um 90 Grad und wiederholt diesen Schritt auf jeder Seite. Wenn ihr fertig seid, dreht ihr ihn um und macht das Gleiche von der anderen Seite mit den restlichen Streifen Papier.

Jetzt müsst ihr alle oben liegenden Streifen ein Mal umklappen. Achtet beim Letzten darauf, dass er den anderen nicht überlappt. Hebt dafür den Störenden kurz hoch, um den anderen richtig falten zu können.

Faltet nun den Streifen unten links vorne rum nach links, stellt das entstandene Dreieck auf und führt es nach rechts unten gedreht unter dem anderen Streifen hindurch. Klingt etwas kompliziert, achtet hierbei am besten eher auf die Fotos.

Wiederholt das mit den anderen Seiten, dreht den Stern um und macht das gleiche und den Schritt davor nochmal. Schneidet jetzt nur noch die überstehenden Enden vorsichtig mit einer Nagelschere ab und fertig ist euer Stern!

IMG_0138

Ich hoffe, meine Anleitung war einigermaßen verständlich und ihr probiert vielleicht auch einmal euer Glück. Mich hat das Sterne-Fieber jedenfalls erreicht!

Liebe Grüße,

Alina!

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2 Gedanken zu “Alle Jahre wieder… Und doch so schnell vorbei | Meine Fröbelstern-Anleitung

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