Mallorca – meine Reisetipps

Hey Leute!

Ich weiß nicht, wie es bei euch gerade ist, aber bei uns ist der Schnee –wie ich es geahnt habe- schon wieder weg. Vielleicht kommt er nochmal wieder? Und obwohl ich diese weißen Winterlandschaften mag, bin ich eigentlich ganz froh, wenn der Winter vorbei ist. Aber nach dem Schnee kommt meistens diese Matsche-Zeit wo es häufig regnet und so weiter… Ihr kennt das ja. Mir kommt es immer so vor, als wenn man sich zu dieser Zeit zwischen den beiden Jahreszeiten befindet, und das mag ich so gar nicht.

Aber, lasst euch nicht die Laune verderben, denkt lieber an schöne Sachen!

Bei meinem vorletzten Post habe ich über die zwei Seiten einer Münze beim Thema Schnee erzählt und bin zuerst auf die eine eingegangen, die einen schönen Spaziergang mit meiner Kamera mit sich brachte. Jetzt komme ich zur anderen Seite. Nun heißt es: Das Mist-Wetter ausblenden und ab mit den Gedanken zum Sommer!

Heute kommt mein zweiter Post über meinen Sommerurlaub 2015 (wie lange das schon her ist…) und ich hoffe, dass ich euch mit meinen Fernwehgedanken ein wenig vom momentanen Wetter ablenken kann.

Wie in meinem ersten Urlaubs-Post bereits erwähnt waren wir dieses Jahr in einer schönen Ferienwohnung auf Mallorca, genauer gesagt im Ort namens Cala Pi. Denkt ihr euch jetzt „Hm… Cala Pi? Noch nie gehört…“? Dann habe ich genau das erreicht, was ich wollte: einen nicht so von Touristen belagerten Urlaubsort, der ein wenig abgelegen ist, aber trotzdem wunderschön.

Wenn ihr wie viele anderen auch im Moment auf Urlaubssuche seid, dann schaut mal nach Angeboten für Cala Pi – es lohnt sich! Und wenn ihr eher der Hotel-Gänger seid, dann kann ich euch auch beruhigen. Ein kleines namens Ona Cala Pi Club gibt es nämlich auch. Und das liegt direkt an dem Ort, den ich euch als erstes vorstellen möchte.

Außerdem gebe ich euch ein paar kleine Tipps, was ihr alles so auf Mallorca (in der Nähe vom Ort natürlich) unternehmen könnt.

So, genug vorweg, jetzt geht es los und ich sage nur noch: Buenos días en la Mallorca!

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Das hier ist die traumhafte Bucht im Örtchen, die etwas versteckt liegt. Man kommt nur ans Wasser, wenn man vorher eine Treppe heruntergeht, aber das sollte einen nicht wirklich daran hindern. Sie geht ziemlich weit ins Innere und durch eine kleine Biegung kann man den Horizont auch nicht sehen. Das macht aber rein gar nichts, denn es ist einfach wunderschön – auch ohne den weiten Blick übers Meer. Nahezu türkises Wasser, Felswände mit kleinen Nischen und idyllischen Ecken mit Booten. Da macht Relaxen so richtig Spaß!

 

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Wenn euch nun doch der Horizont fehlt, dann müsst ihr nur die Treppen wieder hoch und eine kleine Straße entlang, dann seid ihr an der Stelle, wo das Wasser der Bucht ins weite Meer übergeht. Und als ob das nicht noch genug wäre, gibt es an der Spitze auch noch einen alten Wachturm, der ein super Urlaubsfoto bei Sonnenuntergang abgibt.

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Bevor ich von einem weiteren Insider-Tipp berichte, möchte ich euren Blick einmal aufs Essen richten. Natürlich kommt es auf die Jahreszeit an, aber wenn ihr im Sommer nach Mallorca fliegt, könnt ihr an manchen Tagen auch mal schnell ins Schwitzen geraten. Die Spanier haben das gleiche Angebot an Gemüse und Obst wie wir auch. Mittags zum Grillen oder auch abends eignet sich dadurch ein frischer Salat (vielleicht auch Obstsalat?), denn die frischen Lebensmittel tun einem wirklich gut. Also warum immer auf Fast Food oder Restaurants zugreifen? Man kann so viel ganz schnell selbst zubereiten – ohne Stress.

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Auf eine kleine Nascherei möchte ich euren Blick trotzdem lenken. Eigentlich stammen diese Törtchen aus Portugal (Pastéis de Belém), aber in Spanien bzw auf Mallorca findet man sie auch überall. Sie sind einfach unglaublich lecker und eine kleine Leckerei für zwischendurch. ¡Qué delicioso!

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Ein weiterer Ort, den ihr unbedingt mindestens ein Mal aufsuchen solltet ist Palma, aber das ist wahrscheinlich kein Geheimnis. Das wohl auffälligste Gebäude ist die Kathedrale, auch la Seu genannt. Man kann tolle Fotos von ihr machen und sie ist wirklich schön von außen. Was ihr vielleicht noch nicht in Erwägung gezogen habt, ist eine kleine Tour in ihr drinnen. Das ist nämlich mit einem Audioguide-Gerät möglich. Und so eines wie dort habe ich noch nie gesehen. Ich kenne die kleinen Schachteln von Führungen durch ganze Städte, bei denen der Führer vorne etwas erklärt, die ganze Zeit ein kleines Fähnchen in den Wind hält und die Touristen wie eine kleine Entenfamilie gebannt hinterhergeht. Dieses Mal aber hatte man den Guide für sich. Man konnte ihn mit Touch bedienen, die Räume, in denen man war, auswählen und sogar noch aussuchen, was genau man genauer erklärt bekommen möchte. Zudem wurden auch noch Bilder gezeigt und Musik eingespielt. Der Anblick von innen lohnt sich allemal!

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An einem Tag waren wir auch in den Cuevas del Drac, Tropfsteinhöhlen. Vielleicht ist euch das zu gewöhnlich, aber in dieser hier gab es sogar ein kleines Konzert. Zu einer gewissen Zeit nahmen alle Besucher Platz auf der großen Tribüne, die klassische Musik hallte in den geheimnisvollen Höhlen und die Besucher gelangten für einen kurzen Moment in eine andere Welt. Vor ihnen Augen glitten leise und sachte Gondeln auf dem unterirdischen See, beleuchtet. Alles war dunkel, außer die Gondeln und die vereinzelten Tropfsteine und Höhlenwände. Danach konnte man, wenn man Lust dazu hatte, eine kleine Fahrt mitmachen. Es war wirklich wunderschön.

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Was ihr auch auf jeden Fall besuchen solltet, sind Märkte! Ihr müsst ja auch nichts kaufen, außer ihr seid eh auf Souvenir-Suche. Frisches Obst und Gemüse in allen Farben und Formen. Und natürlich auch viele anderen Sachen. Wir waren in Santanyi und Alcudia, aber es gibt unzählige von Märkten, da müsst ihr euch einfach einmal schlau machen. Bei den beiden Märkten kann ich jedenfalls sagen, dass sie mir gefallen haben!

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Ein weiteres Ziel war Santuari de Sant Salvador – eine riesige Christusstatue mit einem unglaublich tollen Panorama auf die bergige Umgebung. Auf den Berg kommt man nur über meine geliebten Serpentinen, aber den Ausblick ist es wert!

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Ich habe mit Erholung am Strand angefangen, dann höre ich auch damit auf. Vielleicht habt ihr schon mal etwas von Es Trenc gehört- einem Strand auf Mallorca, der der Karibik Konkurrenz macht. Nun, wir wollten ihn uns angucken, wurden aber an jeder Straße, die dorthin führte, von der örtlichen Polizei zurückgewiesen. Was da so richtig los war, weiß ich nicht. Wahrscheinlich Überfüllung. Kurz danach haben wir allerdings von anderen Urlaubern gehört, dass sie enttäuscht waren. Und ich finde es gar nicht schlimm, dass wir jetzt keinen Tag da verbracht haben, denn mit meinen Eltern habe ich einen genauso tollen, ja, vielleicht noch besseren Strand gefunden! Cala Torta ist wieder eine Bucht und obwohl ich nicht beim Es Trenc war, denke ich, dass das Wasser genauso türkis war. Außerdem war es nicht zu überfüllt, das Wasser total klar. Einfach schön… mit meiner Unterwasserkamera habe ich versucht, ein einigermaßen gutes Panorama vom Strand zu machen, ich hoffe, es ist mir geglückt…

 

Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Der Urlaub für dieses Jahr ist bereits gebucht. Man glaubt es kaum- es geht wieder nach Mallorca. Und sogar nach Cala Pi! Da ich begonnen habe, Spanisch zu lernen, werde ich wohl auch zwischendurch mal mein Glück versuchen und etwas auf Spanisch bestellen oder bezahlen. Ich bin mal gespannt. Und ich bin mir sicher, dass es dieses Mal genauso schön wird! Hasta la vista mis amigos!

 

Liebe Grüße,

Alina!

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