Einfach zum Träumen… Traumfänger

Und schon neigt sich das geliebte Wochenende wieder dem Ende zu. Dieser Sonntag ist für manche von euch vielleicht ein ganz besonderer, schließlich ist Valentinstag! Für mich ist es ein Tag wie jeder andere, aber trotzdem ist er ein schöner Tag gewesen und ich bin endlich mal wieder zum Schreiben gekommen. Die Idee ist vielleicht ein wenig veraltet, aber heute zeige ich euch, wie ihr ganz leicht euren eigenen Traumfänger basteln könnt!
Ich bin ja der Träumer-Typ. Wenn ich Zeit finde, drifte ich gerne mal mit meinen Gedanken ab, vergesse mein Umfeld und konzentriere mich nur noch auf mich und mein Innerstes. Ich weiß, eigentlich sind die Traumfänger dazu da, schlechte Träume abzufangen, bevor sie einem den friedlichen Schlaf unterbrechen, aber da ich glücklicherweise so gut wie nie unter Albträumen leide, habe ich mir jetzt einfach meine ganz eigene Funktion für sie ausgedacht: Sie erinnern mich daran, dass man auch mal abschalten muss, sich in seinen Träumen verfangen sollte um ein wenig herunter zu kommen. Warum nur an die typischen Vorstellungen und Funktionen denken? Man kann sich doch genau so gut selbst etwas ausdenken. Und das gilt nicht nur für Traumfänger. 
Naja, genug gequasselt, jetzt geht’s ans Basteln!

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Für meine Version benötigt ihr…

einen Holzreifen mit einem Durchmesser von 12cm
eine Nadel mit einer etwas größeren Öse
ca. 3,50m Wolle eurer Wahl (nicht zu dick)
eine Schere
evtl Kleber, Federn, Perlen etc.

Nehmt euch den Reifen zur Hand. Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn als allererstes einmal komplett mit der Wolle umwickeln, aber ich wollte ihn etwas „naturbelassener“ haben und habe es deshalb so gelassen. Knotet euch nun eine Schlaufe aus einem Teil der Wolle, sodass ihr euren Traumfänger später über das Bett hängen könnt. Befestigt die Schlaufe so am Holzreifen wie auf dem Foto.

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Jetzt beginnt der –für mich- schönste Teil! Wickle die Wolle drei, vier mal um den Reifen, am besten dort, wo die Schlaufe befestigt ist. Fädelt sie in die Nadel und führt diese nun von vorne nach hinten über den Reifen und anschließend durch die entstandene Schlaufe.
Das macht ihr zunächst ein Mal rundherum. Beachtet dabei, dass die Abstände immer gleich groß sind.

Wenn ihr die erste Runde geschafft habt, macht ihr im Grunde genommen mit dieser Schnecken-Methode weiter, nur dass ihr jetzt nicht mehr um den Reifen fädelt, sondern die Schlaufen der vorigen Runde benutzt. Jetzt fädelst du am besten in dieser Reihenfolge: von vorne nach hinten durch die vorhandene Schlaufe, von rechts nach links hinten durch die entstandene Schlaufe. Ich weiß, das klingt verwirrend, aber so schwer ist es gar nicht.

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Haltet den Faden so gut es geht die ganze Zeit über straff, damit alles nicht zu lasch wird und sich womöglich noch verknotet. Wenn ihr in der Mitte des Ringes seid, könnt ihr als Abschluss eine Perle einfädeln. Ich hatte leider keine mehr, deshalb musste ich für die Demonstration mit einem Pompon vorlieb nehmen. Jetzt nur noch den Faden verknoten und abschneiden.

Zum Schluss könnt ihr noch mit Extra-Fäden Federn, Perlen etc am Traumfänger anbringen und fertig ist er!!!

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Hier ist auch noch einer, den ich vor ein paar Jahren bereits gemacht habe (da hatte ich auf jeden Fall ein paar mehr Perlen zur Verfügung als jetzt…).

Probiert es doch einfach mal aus. Und wenn ihr sagt „Ne, Traumfänger sind nicht wirklich meins“, dann macht doch einen für eine Freundin (oder euren Partner, schließlich ist heute Valentinstag!). Sie würde sich sicherlich freuen!IMG_0570 Kopie

Liebe Grüße,
Alina!

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Ein Gedanke zu “Einfach zum Träumen… Traumfänger

  1. Namika schreibt:

    Wenn man keinen Holzrahmen zur Hand hat, vielleicht aber Peddigschienen (Holz fürs Korbflechten) oder Weidenholz, kann man diese auch in zwei Schichten zu einem Kreis nach Wunschgröße formen, mit Wolle umwickeln, damit es nicht auseinanderfällt und dann verfahren, wie beschrieben. 🙂

Über einen Kommentar von dir würde ich mich unglaublich freuen!

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