Meine Highlights für 2016

Es geht immer weiter. Hin und her, vor- und rückwärts. Manchmal habe ich das Gefühl, die Zeit rennt davon mit all ihren kostbaren Momenten der Ruhe, in denen man einfach mal abschalten und alles loslassen kann. Der Alltagsstress hat mich total im Griff, lässt mich nicht eine Sekunde aus den Augen. Es gibt immer etwas, das noch zu erledigen ist und meine To Do-Liste ist seit langem nicht mehr leer gewesen. Vielleicht geht es euch ja genau so. Im Moment vergeht nach meinem Geschmack alles viel zu schnell.

Vielleicht ist es etwas doof, dass meine kleine 2016-Vorschau erst Ende Februar hier einschneit, aber lieber spät als nie! Und gerade eben habe ich eine kleine Verschnaufspause gefunden bevor ich wieder in meinen Schulbüchern versinke. Hm, vielleicht hört sich das einfach alles ein wenig zu depressiv an. Immerhin mache ich ja die Dinge, die ich liebe. Und auch wenn es manchmal einfach alles ein wenig zu viel wird, würde ich nichts von alldem missen. Warum bei mir im Moment so viel los ist? Das liegt an meiner ganzen  Liste mit den Ereignissen, die mir dieses Jahr bevorstehen! Nicht alle haben jetzt gerade mit meiner aktuellen Situation zutun, aber in meinem Hinterkopf schwirren die Gedanken natürlich trotzdem rum. Und was das alles so ist, das zeige ich euch jetzt!

Das erste und wohl aufregendste Ereignis ist in schon 16 Tagen. So nah ist es jetzt schon, so greifbar und doch noch nicht ganz realisierbar. In nur so wenigen Tagen heißt es für zwei Wochen „Zàijiàn geliebtes Deutschland, nĭ hăo China!“ Immer wieder sage ich mir selbst, dass ich mit meiner Freundin und noch weiteren Schülern eines Austausches nach China fliege, aber… Ist das nicht unglaublich? Ich werde es wahrscheinlich erst am Abreisetag verstehen. Oder erst, wenn ich chinesischen Boden berühre. Viele haben gesagt: “ China? So weit weg?“ Ja, es ist weit weg, aber macht es das nicht noch aufregender? Dort ist alles anders, selbst die Toiletten (mit denen ich mich wohl oder übel abfinden werden muss). Angst? Nein. Pure Vorfreude. Auf die Erfahrungen, die ich machen werde, darauf, dass ich endlich meine Partnerin und den Rest der Gruppe wiedersehen werde, die uns bereits hier in Deutschland eine tolle Zeit beschert haben. Ich werde versuchen, euch zu berichten, direkt vor Ort natürlich. Aber ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde – wieder zeitlich bedingt. Aber ein Post über meine Erlebnisse kommt hundertprozentig! Notfalls auch nach dem Austausch.

 

Dieses Jahr ist es voll von Besonderheiten. Die nächste wartet dann schon Ende April auf mich, denn da beginnt mein dreiwöchiges Schulpraktikum. Die Suche nach dem richtigen Ort war wirklich zum Haare raufen. Ich könnte mir vorstellen, später in den Film-und Fernsehbereich zu gehen und dort entweder hinter den Kulissen oder in der Nachbearbeitungsschiene meinen Platz zu finden. Ein Praktikum ist die optimale Gelegenheit zu sehen, ob die Vorstellungen vom Beruf auch der Realität entsprechen. Nun ja, dann findet mal einen Platz an einem Filmset. Sehr sehr schwer. Schon fast unmöglich. Aber ich hatte riesen Glück! Nach gefühlt tausenden Absagen bekam ich eine Rückmeldung von der Filmuniversität in Babelsberg und nach einigem Hin- und Herschreiben stand es fest: Ich werde für drei ganze Wochen in der Hauptstadt Deutschlands, meinem zweiten Zuhause verbringen! Und wenn das nicht genug Grund zur Freude war, kam noch ein i-Tüpfelchen hinzu. Und das ist meine beste Freundin, die die Wochen gemeinsam mit mir in Berlin verbringen wird. Zwar nicht am gleichen Praktikumsplatz, aber trotzdem finden wir garantiert ein paar gemeinsame Stunden und meine Liste an geplanten Aktivitäten wird länger und länger.

 

In den Sommerferien geht es wieder nach Mallorca, genauer gesagt wieder in den gleichen Wohnkomplex. Sobald ich mein Praktikum beendet habe (oder auch schon davor wenn ich Zeit dazu finde) werde ich mich im Internet nach weiteren schönen Ecken und Nischen umschauen, damit der Urlaub noch interessanter wird als es so bestimmt schon ist. Ich freue mich schon riesig, denn auch wenn ich es mag, neues auszuprobieren und neue Städte kennenzulernen, finde ich es auch spitze wenn man ein Jahr später an denselben Ort kommt und sich denken kann „Ich weiß, wie es zur Wohnung geht“. Wisst ihr, was ich meine? Dazu kommt, dass ich jetzt seit einem halben Jahr vom Franzosenkurs zum Spanischen gewechselt bin (, es viel viel lieber mag) und ich auf Mallorca meine ersten Versuche starten werde, in der für mich total ungewohnten und neuartigen Fremdsprache mit ein paar Einheimischen zu plaudern. Wenn das wirklich funktioniert, mache ich drei Kreuze in meinen Kalender!

 

Ein letztes Event möchte ich auch noch ansprechen, dann gebe ich endlich Ruhe aber es muss einfach mal geschrieben werden. Am Samstag wurde ich nämlich etwas gefragt, das mich sehr stolz macht und das ich sofort ohne Zögern bejaht habe: Ich darf die Patentante für meine Großcousine werden! Das ist für mich eine so große Ehre, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Im September wird die Taufe sein und ich kann es kaum erwarten. Das ist doch einfach was schönes, mehr kann man gar nicht dazu sagen…

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Das war mal wieder ein persönlicher Post, ganz ohne Anleitungen und Pipapo, aber ich hoffe, dass euch auch solch private Einblicke in mein Leben gefallen. Gerne könnt ihr auch mal einen Kommentar hinterlassen, damit ich weiß, wie diese Art von Beiträgen bei euch ankommen.

Liebe Grüße,

Alina!

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