Raus aus der Anonymität- Das bin ich

Manchmal denkt man über eine Sache sehr lange nach, in meinem Fall sind es nun schon über zwei Jahre. Man ist sich nicht sicher, ob es eine gute Idee ist oder ob man es lieber lassen sollte, ob man die richtige Entscheidung trifft oder ob es falsch wäre. Und wenn die Entscheidung dann steht, dann fehlt aber noch der richtige Zeitpunkt und vielleicht auch die richtigen Worte.
Seitdem ich meinen Blog gegründet habe überlege ich, wie viel ich über mich wirklich preisgeben und was ich für mich behalten möchte. Anfangs habe ich meinen Namen verheimlicht. Ich war Mycreativediystudio, ganz einfach. Später kam dann mein Vorname dazu, weil es mich nach einer Zeit einfach tierisch nervte, immer nur Mrs X zu sein. Wie kann man denn Texte ernst nehmen, wenn man noch nicht mal den Namen der Schreiberin kennt? Nicht wirklich so ernst. Ihr kennt vielleicht auch schon ein paar Dinge von mir, aber das reicht mir nicht.
Danach habe ich das Thema ein wenig beiseite geschoben, aber ich behielt es mir im Hinterkopf.Vor ungefähr einem Monat kam bei mir immer mehr das Bedürfnis auf, mehr von mir preiszugeben. Bloggen ist Leidenschaft, man teilt seine Rezepte, seine Ideen und andere Dinge mit den Lesern. Und obwohl Ideen nicht nur von einer einzigen Person auf der Welt gedacht werden, passiert es nun auch mal, dass zwei Blogs einen ähnlichen Beitrag veröffentlichen. Manchmal entdecke ich das, lese mir aber trotzdem beide durch. Denn zum Lesen von Blogs gehört nicht nur das Erfahren eines neuen Rezepts oder einer tollen Idee dazu, sondern hinter den geschriebenen Worten versteckt sich eine Persönlichkeit, die ihre eigenen Gedanken dazu hat. Jeder Blog ist anders als der andere, jeder hat einen besonderen Charakter, der ihn prägt. Und dieser Charakter gehört logischerweise zu der Person, die alles veröffentlicht. Aber wenn man sich kein Bild von ihr machen kann, dann ist das meistens ein wenig schwierig.
Deshalb stand der Entschluss für mich fest, der für manche schon ganz zu Beginn feststand: Ich will mich zeigen, ihr sollt mich kennenlernen!

Warum das jetzt erst kommt? Nun ja, ihr kennt ja die Sprüche „Das Internet ist gefährlich.“ „Pass auf, was für Fotos du online stellst. Du weißt nie, wer sie wie benutzen wird.“ Das stimmt natürlich alles, das will ich keinesfalls abstreiten. Und als ich Mycreativediystudio gegründet habe, war ich mit alldem noch nicht so vertraut und bin lieber auf Nummer sicher gegangen. Jetzt aber weiß ich, worauf mich einlasse und ich weiß auch, dass ich hinter all dem stehe, was ich schreibe und hochlade. Da sind keine vergangenen Beiträge für die ich mich schämen müsste. Bei meinen ersten habe ich noch ganz anders geschrieben als jetzt, das ist klar. Aber das macht mir nichts aus, denn in ein paar Jahren werde ich wieder anders schreiben, anders fotografieren und andere Vorlieben haben. Das ist der Lauf der Zeit und dieser ist etwas der normalsten Dinge, die es gibt. Vielleicht kennt ihr auch „Dein späterer Arbeitgeber wird dich im Internet suchen und gucken, was er findet.“ Dann macht es mir nichts aus, wenn er die Seite besucht, denn hier steckt ein Teil von mir dahinter und ich bin stolz darauf!

Warum genau heute? Gut, ich hätte das auch schon vor dem Austausch machen können, da stand meine Entscheidung auch fest. Aber heute ist mein Geburtstag und auch noch Ostern gleichzeitig und ich finde, das passt ganz gut.

So, und damit ihr jetzt wirklich ein wenig mehr von mir erfahrt, versuche ich mich in ein paar Worten zu beschreiben…

Ich bin Alina Henne, bin seit heute 16 Jahre alt (ok, eigentlich erst um 19:19 Uhr aber so genau will ich jetzt nicht sein) und wohne in Niedersachsen. Hier schreibe ich über Reisen, Diys, Rezepte, Gedanken und alles, was mir sonst noch so in den Kopf kommt. In absehbarer Zeit werden auch noch persönlichere Posts dazu kommen, aber das werdet ihr dann ja sehen. Neben dem Bloggen habe ich noch viele andere Hobbies, weshalb meine Zeit manchmal ganz schön knapp ist. Eins von meinen wahrscheinlich ungewöhnlichsten Hobbies von mir ist eine Musicalschule , die ich ein Mal die Woche besuche. Wir singen, tanzen und Schauspielern, bereiten uns auf Auftritte in der Stadthalle und im Staatstheater auf. Man gewinnt so viele Erfahrungen, das ist unglaublich. 

Ich liebe es zu reisen, neue Rezepte auszuprobieren, zu fotografieren und auch einfach mal das größte Faultier aller Zeiten zu sein. Lachen ist eins der wichtigen Dinge im Alltag für mich und glücklicherweise habe ich Freunde und Eltern, die das wohl genauso sehen. Am liebsten würde ich viele viele Dinge ausprobieren und entdecken, aber dazu fehlt mir die Zeit. Aber: ich bin ja noch jung und habe (hoffentlich) noch viele Jahre, in denen ich mich so richtig austoben kann.
Was will ich später werden? Das steht bei mir noch in den Sternen geschrieben. Ich denke zwar häufiger an Animations- und Kommunikationsdesign oder an Filmdreh und Nachbearbeitung, aber eine genaue Richtung habe ich noch nicht gefunden. Vielleicht hat das auch seine Vorteile, denn dann bin ich nicht so fixiert auf die eine Sache, sondern lasse mir alles offen.

Das waren erst einmal die Basic-Informationen über mich, bestimmt wird noch etwas dazukommen. Und ja, ich kann auch eine Quasselstrippe sein, was man an der Länge des Textes auch ein wenig sehen kann. Aber naja, lieber zu viel als zu wenig *hihi*

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Ich hoffe, ihr könnt jetzt ein wenig mit dem Mädchen hinter Mycreativediystudio anfangen, das würde mich super freuen! Und da ich wohlbehalten aus China wieder da bin, werdet ihr euch demnächst auch sehr viele
Erzählungen von mir anhören müssen. Jetzt aber wünsche ich euch allen ein frohes und glückliches Osterfest mit eurer Familie. Genießt die freien Tage und lasst es euch gutgehen!

Liebe Grüße,
Alina!

Logo Mycreativediystudio

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2 Gedanken zu “Raus aus der Anonymität- Das bin ich

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